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Samstag, 20. März 2010
Zentralbibliothek Essen || 19.00 Uhr || Eintritt: 5 € (Erwachsene) / Kids von 10 - 18 Jahren haben freien Eintritt
Im Mittelpunkt der Lesung für Eltern mit Kindern ab 10 Jahren steht das preisgekrönte Buch "Das Buch von allen Dingen". Guus Kuijer ist der Erzähler der Geschichte.
Jesus und die Engel werden durch fünf Frauen des "Elektra Kammerchors" vertont.
Guus Kuijer ist der Kinderbuchautor mit den meisten und höchsten Auszeichnungen in den Niederlanden. Er erhielt unter anderem 1979 den Niederländischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur. Den Deutschen Jugendliteraturpreis verlieh man ihm 1982 für "Erzähl mir von Oma" und 2002 für "Wir alle für immer zusammen". Im Jahr 2007 erhält er den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendliteratur für "Das Buch von allen Dingen".
Veranstalter: Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Essen
Mittwoch, 24. März 2010
Zentralbibliothek Essen || 20.00 Uhr || Eintritt: 4 €
"Niemand schreibt derzeit Vergleichbares." - Die Zeit
Georg Klein versetzt uns zurück in das Licht der frühen sechziger Jahre, an den Rand einer süddeutschen Stadt. Ein scheinbar ewiger Sommer umfängt Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, eine Laubenkolonie, ein verlassenes Wirtshaus unter uralten Kastanien. Als der taube Sittichzüchter die Ermordung eines der Siedlungskinder voraussagt, gilt es für den Älteren Bruder und seine Freunde, das Böse durch einen großen magischen Tauschhandel zu bannen.
Georg Klein, in Augsburg geboren, veröffentlichte unter anderem die Romane "Libidissi", "Barbar Rosa" und "Die Sonne scheint uns". Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen.
Mittwoch, 7. April 2010
Zentralbibliothek Essen || 20.00 Uhr || Eintritt: 10 € / 8 € ermässigt
"Jergović ist ein grandioser Erzähler, wie es in Europa nur ganz wenige gibt." - Neue Zürcher Zeitung
Der Schauspieler Miroslav Nemec, bekannt aus der Fernsehserie "Tatort", liest aus "Freelander" von Miljenko Jergović.
"Freelander" nimmt den Leser - wie schon der Roman "Buick Rivera" - mit auf eine rasante Fahrt. Der pensionierte Gymnasiallehrer für Geschichte Karlo Adum erhält ein Telegramm, das ihn zu einer Testamentseröffnung in seine Geburtsstadt Sarajevo zitiert. Widerwillig und eigens mit einer Pistole bewaffnet, verlässt er Zagreb und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Je näher er in seinem treuen alten Volvo dem Ziel seiner Reise kommt, desto mehr Erinnerungen steigen in ihm auf.
Miljenko Jergović zeigt sich erneut als Sprachkünstler von fulminanter Erzählfreude. Inspiriert von der Landschaft, durch die die Reise geht, sinniert er mal melancholisch, mal urkomisch über die menschliche Dummheit und den Sinn des Lebens.
Miljenko Jergović, geboren 1966 in Sarajevo, studierte Philosophie und Soziologie an der dortigen Universität. Er ist Mitbegründer der Group 99. Jergović berichtete unter anderem für die Zagreber Wochenzeitung Nedeljna Dalmacija aus dem belagerten Sarajevo und war dort auch Redakteur beim Fernsehen. Seit 1993 lebt er als freier Schriftsteller in Zagreb und ist als politischer Kolumnist für verschiedene kroatische und internationale Zeitungen (in Deutschland für DIE ZEIT und die FAZ) tätig. Für seine Arbeit als Journalist und politischer Kolumnist wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Miroslav Nemec wurde in Zagreb geboren. Mit zwölf Jahren verliess er seine kroatische Heimat und zog zu Verwandten nach Freilassing. Er ging dort zur Schule, lernte deutsch, besuchte das Gymnasium in Traunstein. Er studierte Musik am Mozarteum in Salzburg und machte dort seinen Abschluß als Fachlehrer für Musik. Anschließend absolvierte er die Schauspielakademie in Zürich. Seit 1977 spielt er Theater unter anderem an den Bühnen der Stadt Köln, an der Oper Frankfurt, am Münchner Volkstheater, dem Bayerischen Staatsschauspiel München und bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel. 1998 sang und spielte er den Mack in der deutschsprachigen Erstaufführung des Broadway-Musicals "Mack und Mabel" am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seine wichtigsten Rollen waren bisher der Karl Moor in den "Räubern", der "Amphitryon", der Puck in Benjamin Brittens Oper "Ein Sommernachtstraum" und natürlich der Mack. Seit 1989 spielt Miroslav Nemec für den Bayerischen Rundfunk 2-4 Mal pro Jahr im "Tatort" den Kommissar Ivo Batic zusammen mit Udo Wachtveitl als Kollege Leitmayr.
Auszeichnungen (in Auswahl):
1997: Goldener Löwe als Bester Serien-Schauspieler, gemeinsam mit Udo Wachtveitl
2001: Bayerischer Fernsehpreis für die Tatort-Folge "Kleine Diebe", zusammen mit Udo Wachtveitl und Regisseurin Vivian Naefe
2002: Adolf-Grimme-Preis für die Tatort-Folge "Im freien Fall", gemeinsam mit Alexander Adolph, Jobst Oetzmann, Silvia Koller und Udo Wachtveitl
2007: Brisant Brillant für sein soziales Engagement
Freitag, 23. April 2010
Zentralbibliothek Essen || 20.30 - 23.30 Uhr || Eintritt: 10 € / 8 € ermässigt
Mit Nina George, Tatjana Kruse und H. P. Karr
Motto: "Hängen im Schacht"
Drei der besten deutschen Krimiautoren und ihre Stories aus dem Pott zu Gast in der Zentralbibliothek: Nina George, Tatjana Kruse und H. P. Karr
"Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben Hängen im Schacht" erklärt H. P. Karr aus Essen. "Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte."
Mittwoch, 28. April 2010
Zentralbibliothek Essen || 20.00 Uhr || Eintritt frei
Mit Ursula Renner-Henke, Johannes F. Lehmann
Gast: Dr. Corinna Schlicht, Essen
Motto „Lebensenergien“
Helene Hegemann: "Axolotl Roadkill" (Ullstein 2010, 14,95 Euro)
Zwei Literaturwissenschaftler/-innen der Uni Duisburg-Essen, Campus Essen und jeweils ein Gast laden ein zum Austausch über Leseerfahrungen. Einmal im Monat wird ein interessantes Buch vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Am Ende dieses kommunikativen Spiels mit öffentlicher Urteilsbildung verstehen alle Beteiligten (hoffentlich) ein bisschen besser, warum ihnen ein Buch gefallen oder nicht gefallen hat.Die Texte werden nach dem Kriterium "relativer" Neuheit ausgewählt.
Im Mittelpunkt des Abends steht das Buch "Axolotl Roadkill".
Es ist die Geschichte einer Sechzehnjährigen, der Sex, Gewalt und Drogen die einzige Abwechslung in einem Leben bieten, das schon am Ende scheint, bevor es richtig angefangen hat. Es ist der erste Roman von Helene Hegemann, Jahrgang 1992, die bereits mit Filmen, Theaterstücken und Hörspielen aufgefallen ist.
Mittwoch, 2. Juni 2010
Zentralbibliothek Essen || 20.00 Uhr || Eintritt frei
Mit Ursula Renner-Henke, Johannes F. Lehmann
Gast: Prof. Dr. Heiko Schulz; Frankfurt a. M.
Motto „Lebensenergien“
Khaled Hosseini: "Tausend strahlende Sonnen" (Bvt Berliner Taschenbuch Verlag 2009, 10,90 Euro)
Zwei Literaturwissenschaftler/-innen der Uni Duisburg-Essen, Campus Essen und jeweils ein Gast laden ein zum Austausch über Leseerfahrungen. Einmal im Monat wird ein interessantes Buch vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Am Ende dieses kommunikativen Spiels mit öffentlicher Urteilsbildung verstehen alle Beteiligten (hoffentlich) ein bisschen besser, warum ihnen ein Buch gefallen oder nicht gefallen hat.Die Texte werden nach dem Kriterium "relativer" Neuheit ausgewählt.
Im Mittelpunkt des Abends steht das Buch "Tausend strahlende Sonnen".
In seinem neuen Roman erzählt Khaled Hosseini wieder eine Geschichte aus seinem Heimatland: vom Leid und der Ohnmacht, aber auch vom außergewöhnlichen Mut zweier afghanischer Frauen.
Mittwoch, 30. Juni 2010
Zentralbibliothek Essen || 20.00 Uhr || Eintritt frei
Mit Ursula Renner-Henke, Johannes F. Lehmann
Gast: Dr. Heinrich Bosse, Freiburg / Essen
Motto „Lebensenergien“
Herta Müller: "Atemschaukel" (Hanser 2009, 19,90 Euro)
Zwei Literaturwissenschaftler/-innen der Uni Duisburg-Essen, Campus Essen und jeweils ein Gast laden ein zum Austausch über Leseerfahrungen. Einmal im Monat wird ein interessantes Buch vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Am Ende dieses kommunikativen Spiels mit öffentlicher Urteilsbildung verstehen alle Beteiligten (hoffentlich) ein bisschen besser, warum ihnen ein Buch gefallen oder nicht gefallen hat.Die Texte werden nach dem Kriterium "relativer" Neuheit ausgewählt.
„Atemschaukel“: Rumänien 1945. Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. "Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15º C." So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland. Anhand seines Lebens erzählt "Atemschaukel" von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen.
